Die Integration/ Inklusion

Der Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“, nach Maria Montessori, gilt in besonderem Maße in der sozialen Integration und dient der Entfaltung und individuellen Förderung eines jeden Kindes.

Das miteinander Leben und Lernen im Kinderhaus vermittelt schon früh soziale Akzeptanz und humane Annahme, die die Grundlage dafür sind, die isolierte Stellung von Menschen u. a. mit einer Behinderung in unserer Gesellschaft aufzuheben.
Nicht die Menschen mit einer Behinderung müssen in eine Gesellschaft, die sich durch Leistungskraft, Gesundheit und Stärke definiert, integriert werden, sondern wichtig ist ein offenes Miteinander der Verschiedenheit, mit dem Recht auf Schwächen und auf Achtung der Würde.

„Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche, wie der Weg, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“ (M. Montessori)

Die inklusiven Gruppen unserer Einrichtung bieten allen Kindern eine Fülle von Montessori-Materialien, die individuell auf die Kinder eingestimmt sind. Die pädagogische Arbeit hat das Ziel, die Qualitäten der Kinder zu erkennen, um so einer umfassenden Entfaltung der Persönlichkeit und den intellektuellen, sozialen und emotionalen Entwicklungsbedürfnissen näher zu kommen.
Es geht nicht um die Frage: „Was kann ein Kind nicht, was muss es lernen, sondern was tut es gerne, woran hat es Freude, wie kann man sein Interesse wecken und es angemessen am Geschehen teilnehmen lassen?“
Durch die Arbeit in unserem Kinderhaus dürfen ausnahmslos alle Kinder mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Migrationshintergrund inklusive Bildung und Betreuung erfahren. Die Aufmerksamkeit füreinander wird geweckt. Das stärkt das gegenseitige Einfühlungsvermögen und fördert Toleranz.

Alle Förderkinder in den Gruppen unseres Hauses werden durch heilpädagogische und therapeutische Maßnahmen unterstützt.

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Zuletzt überarbeitet am 28.11.2018